Tipps und Tricks zum Verarbeiten der Heidelbeere

Nachdem Sie nun Beeren gepflückt haben, dürfen wichtige Informationen zur Lagerung oder Verarbeitung natürlich nicht fehlen.

Nach dem Pflücken

Die gepflückten Früchte müssen Sie vor der Weiterverarbeitung nicht abwaschen.

Feuchte/Nasse Beeren:

Sollten Sie nasse Früchte mit nach Hause nehmen, wäre es ratsam diese vor dem Einlagern abzutrocknen. Hierzu legen Sie die Beeren auf ein trockenes Tuch oder Krepppapier und mit rollen die Beeren mit leicht kreisenden Bewegungen drüber. Trockene Beeren bleiben gekühlt über eine Woche frisch!

Lagerung/Haltbarkeit:

Die optimalen Lagerungs-Temperaturen für Heidelbeeren sind 2,0 bis 4,0 °C bei einer relativen Luftfeuchte von 90 bis 95 %. Die Lagerung zusammen mit anderen Früchten (z.B.: Äpfeln, Aprikosen, Bananen, Birnen, Feigen, Melonen, Pfirsichen, Pflaumen, Tomaten) kann zur vorzeitigen Überreifung führen. Die oben genannten Früchte geben bei ihrem Reifeprozess das Gas Ethylen (chemische Formel C 2 H 4 ) ab. Dieser Vorgang ist völlig normal. Dieses Gas beschleunigt den Reifeprozess der Heidelbeeren.

Verarbeitung:

Vorsicht! Beeren vor dem Einfrieren nicht zuckern!
Immer nur die getrockneten Früchte einfrieren, dadurch können Sie immer die erforderliche Menge entnehmen und es entstehen keinen Klumpen.

Tiefgefrorene Heidelbeeren richtig auftauen

Möchten Sie, daß Ihre Heidelbeeren aus der Tiefkühltruhe nach dem Auftauen besonders gut aussehen und wie frische Früchte schmecken? Dann nehmen Sie nur soviel Frostbeeren kurz vor dem Verzehr aus dem Gefrierbeutel, wie Sie benötigen. Gießen Sie bitte ca. 50 °C warmes Wasser über die Früchte und lassen Sie das Wasser nur kurz, bis es sich abgekühlt hat, in dem Gefäß. Die Früchte sind dann aber noch nicht durchgetaut. Deshalb gießen Sie bitte noch einmal ca. 50 °C warmes Wasser über die Früchte. Nach 1 bis 2 Minuten können Sie das Wasser abgießen und Ihre Heidelbeeren sind fast wie frisch gepflückt.